Tavi befindet sich nicht in unserem Tierheim.
Der ungefähr Anfang 2024 geborene kleine Hütehundmischling besticht durch seinen Charme und wickelt Menschen in Sekundenschnelle um die Pfote.
Im Erstkontakt noch etwas skeptisch und schreckhaft, taut Tavi schnell auf, zeigt dann seine verkuschelte Seite und „hütet“ die Person gern, wenn sie weggeht. Wird er zu aufdringlich, lässt er sich gut wegschicken und dreht dann Rassemix-typisch ununterbrochen seine Runden durch Zwinger oder Auslauf.
Da es bei uns in der Regel nichts für einen Hütehund zu tun gibt, benötigt Tavi neben den geliebten ausführlichen Spaziergängen unbedingt kognitive Auslastung. Nasenarbeit mit dem Schnüffelteppich oder das Futter in einem kompliziert gestalteten Napf erarbeiten führen zum Beispiel recht schnell zur Auslastung des Kopfes, so dass anschließend die dringend benötigte Ruhephase sogar genossen werden kann.
Tavi läuft draußen schon recht gut an der Leine und ist entspannt bei Begegnungen aller Art. Ist ihm doch einmal etwas suspekt, bleibt er gern stehen und schaut sich das Geschehen an, bevor es weitergeht. So hat er sehr schnell gelernt, dass Umweltreize in der Regel keine Bedrohung darstellen.
Bei uns hat sich Tavi gut in der Hundegruppe integriert. Wenn es ihm zu viel wird, zieht er sich zurück und sucht keinen Ärger.
Für Tavi wünschen wir uns ein ruhiges entspanntes Zuhause mit aktiven Menschen, die seine körperliche und geistige Auslastung ebenso fördern, wie die notwendigen Ruhephasen sicherstellen. Ebenso ist es wichtig, dass der Mensch in bedrohlich erscheinenden Situationen sozusagen der Fels in der Brandung sein und Sicherheit vermitteln sollte. Kinder müssen Tavis gelegentliches Bedürfnis nach Distanz, vor allem in für ihn stressigen Situationen, verstehen können.
Ein souveräner Ersthund kann dem unkastrierten Rüden bei der Alltagsroutine helfen. Katzen und Kleintiere müsste man testen.
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